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Ideal für Normal- und Vielsurfer.: Vodafone Surfstick Flatrate mit 5 GB ungedrosseltem Inklusivvolumen. Ein 4G 7,2 mbit/s Surfstick ist kostenlos dabei (entspricht etwa DSL 6000). Via Vodafone.de kostet der Tarif 34,95 €, als Sonderaktion bei getmobile momentan nur 14,95 €.
Damit Sie ein besseres Verständnis für das UMTS-Internet und die Möglichkeit des mobilen Surfens bekommen können, haben wir an dieser Stelle die wichtigsten Aspekte sowie allgemeine Informationen für Sie zusammengestellt.
UMTS-Internet-Stick, UMTS-Laptop-Karten oder UMTS-Verfügbarkeit – Aber was ist UMTS?
UMTS oder auch Universal Mobile Telecommunications System bedeutet soviel wie ein unabhängig und mobil einsetzbares Telekommunikationssystem. Das UMTS-Netz ermöglicht das gewohnte Telefonieren mit dem Mobiltelefon, aber auch die Nutzung neuer Multimedia-Dienste sowie den flexiblen Zugriff auf Daten und Informationen.
Der schnelle und drahtlose Zugriff auf das mobile Internet erlaubt mittlerweile sogar einen Datentransfer von Videostreams bis hin zur Videotelefonie.
Hier finden Sie: Die besten UMTS Anbieter& Tarife im direkten Vergleich
Zugegeben, einige dieser neuen Nutzungsmöglichkeiten, die das mobile Surfen so attraktiv machen, waren auch schon ohne das UMTS-Internet möglich. Was sich aber verändert hat, ist der Komfort. Durch die Erhöhung der UMTS-Geschwindigkeiten und der Bemühung einzelner Mobilfunkanbieter eine höhere UMTS-Netzabdeckung in Deutschland zu erreichen, haben wir mittlerweile einen Standard, der Übertragungsraten von bis zu 384 Kilobit pro Sekunde möglich macht.
Herkömmliche ISDN-Anschlüsse erreichen eine Internet-Daten-Geschwindigkeit, die sechsmal geringer ist als die heutigen UMTS-Anbieter im Vergleich zur Verfügung stellen. Mit der Einführung neuer Techniken wie UMTS-HSDPA und HSUPA können rein theoretisch schon Geschwindigkeiten zum mobilen Surfen genutzt werden, die bis zu 7,6 Megabit pro Sekunde entsprechen. Das sind 7600 Kilobit pro Sekunde, eine zwanzigmal bessere UMTS-Geschwindigkeit als mit einem herkömmlichen UMTS-Internet-Stick und eine 119-fach schnellere Verbindung als mit einem DSL-Anschluss.
Die UMTS-Anfänge in Deutschland
Seit den 90er Jahren besteht bereits die Möglichkeit für Verbraucher, mit Mobiltelefonen, das mobile Internet zu nutzen. Die offizielle Einführung des UMTS-Internets fand jedoch erst im Jahre 2002 statt. Zum ersten Mal wurde das mobile Internet für die breite Masse zugänglich und die damit verbundene erhöhte UMTS-Geschwindigkeit brachte erstmals eine Welle neuer Anwendungsmöglichkeiten für das mobile Internet mit sich.
T-Mobile und Vodafone waren die ersten Mobilfunkanbieter, die in Deutschland eine UMTS-Netzverfügbarkeit bekannt gaben. Die erste SIM-Karte im deutschen UMTS-Netz wurde offiziell von T-Mobile freigeschaltet. Schon einen Monat später war auch Vodafone mit einer eigenen UMTS-SIM-Karte am Markt. Privatkunden konnten jedoch das Angebot noch nicht nutzen. Ausschließlich Geschäftsleuten wurden erste UMTS-Vertragsangebote unterbreitet.
Es dauerte noch zwei Jahre bis UMTS-Vertragsangebote an Privatkunden gerichtet wurden. Erst zur CeBIT 2004 geriet die Nutzung des mobilen Internets auch im Privatbereich ins Rollen. Kleinere Mobilfunkunternehmen wie o2 begannen, ebenfalls am Markt für UMTS-Internet mitzumischen. Und erstmals zeigten sich die teuren Investitionen der Mobilfunkunternehmen in Lizenzen für die UMTS-Netzverfügbarkeit profitabel. Anfangs war die Begeisterung der Bevölkerung für das neu erhältliche UMTS-Internet noch nicht sehr groß. Neue UMTS-HSDPA- und HSUPA-Techniken, die Highspeed-UMTS-Geschwindigkeiten ermöglichen, wurden eingeführt und das UMTS-Netz wurde mit so großem Engagement ausgebaut, dass nicht nur das Telefonieren, sondern auch das mobile Surfen attraktiver und besser gestaltet werden konnte.
Erst mit dieser Verbesserung des UMTS-Internets stieg auch die Nachfrage an der mobilen Internetnutzung. Danach ging alles relativ schnell. Über zehn Millionen UMTS-Netzanschlüsse wurden bis Mitte 2007 in Deutschland registriert. 2008 waren es bereits über sechszehn Millionen registrierte Anschlüsse für UMTS-Internet. Heute nutzt bereits über die Hälfte der Mobilfunkanschlüsse, die zusätzlich geschaltet werden, die UMTS-Broadband-Netzabdeckung. Momentan sind es vor allem Vodafone und o2, die sehr konsequent an ihrer UMTS-Netzabdeckung in Deutschland gearbeitet haben, die den Erfolg dafür einheimsen.
UMTS heute
Mobil surfen im Internet. Chatten mit Freunden. E-Mails abrufen oder Musik beziehungsweise Podcasts downloaden. All das und noch viel mehr können Sie mittlerweile bequem auf dem Heimweg mit der U-Bahn nutzen. Das UMTS-Internet ist heute so weit ausgereift und die UMTS-Verfügbarkeit so weit fortgeschritten, dass mobiles Internet im Vergleich zum Festnetz einem Wachstumsmarkt entspricht, der den Mobilfunkunternehmen ein Milliardengeschäft einbringt. Alle neuen Entwicklungen in der Mobilkommunikation sind dem UMTS-Internet zu verdanken. Auch in Zukunft wird das mobile Internet für verbesserte, weiterentwickelte und neue Technologien sorgen.
Nach Einschätzungen des Bundesverbandes für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (kurz BITKOM) gab es Ende 2008 weit über 100 Millionen Anschlüsse für Mobiltelefone. Das waren 30 Prozent mehr Anschlüsse als Einwohner. Für die Netzbetreiber machte allein das UMTS-Mobil Surfen sowie der Versand von E-Mails elf Prozent des Gesamtumsatzes aus. In 2009 sind es bereits über 14 Prozent gewesen.
