FAQ mobiles Internet

Was ist UMTS?

Mit UMTS – Universal Mobile Telecommunications Systems – ist ein Standard für Netze im Mobilfunk, der eine schnellere Datenübertragung als im GSM-Netz ermöglicht. Mithilfe von UMTS wird es möglich, das Internet auch mobil zu nutzen, ohne dabei auf die Geschwindigkeit verzichten zu müssen. Im Netz von UMTS sind Übertragungsraten von bis zu 384 KB/sec. Möglich. Wird das UMTS-Netz zusätzlich mit der neuen HSDPA-Technik aufgerüstet, lassen sich sogar Geschwindigkeiten von maximal 7,6 Mbit/sec. erreichen.


Was ist HSDPA?

HSDPA – High Speed Downlink Packet Access – ist ein Übertragungsverfahren innerhalb der Nutzung von UMTS, mit der die Downloadgeschwindigkeit im mobilen Internet noch einmal deutlich gesteigert werden kann. Wer mit T-Mobile, Vodafone und o2 surft, kann HSDPA bereits nutzen und dadurch mit DSL-ähnlichen Geschwindigkeiten surfen. HSDPA macht höhere Verbindungsgeschwindigkeiten möglich, Dateien aus dem Internet lassen sich schneller downloaden und E-Mails mit Anhängen, die größere Datenmengen enthalten, können mittels HSUPA schneller versendet werden.


Was ist GPRS?

Auch GPRS – General Packet Radio Services ist eine Technik im Mobilfunk, die der schnellen Übertragung von Daten dient. Während beim GSM-Standard nur ein Kanal für die Verbindung belegt wird, werden bei GPRS die Daten in Pakete verpackt, die dann je nach Bedarf und Kapazität versendet werden, erst beim Datenempfänger werden die Pakete wieder zusammengefügt. Dadurch wird eine schnellere Datenübertragung möglich, obwohl die Verbindung nicht dauerhaft besteht.


Welche Hardware wird benötigt?

Wer heute UMTS mit dem Handy oder dem Notebook nutzen möchte, kann das über den Handyvertrag tun. Zur Nutzung von HSDPA wird eine HSPA-fähige Karte für das Notebook oder ein dementsprechendes Handy benötigt, die im Handel angeboten werden. Wenn eine Notebookkarte für UMTS Verwendung finden soll, ist zu empfehlen, eine zweite SIM-Karte zu nutzen, um die Karten nicht ständig zwischen Notebook und Handy wechseln zu müssen. Einige Anbieter schalten die zweite SIM-Karte kostenlos frei.

Die Verbindungspreise für UMTS sind sehr hoch, deshalb sollte zusätzlich zum Sprachtarif beim Provider eine zusätzliche Datenoption gebucht werden, die neben der Telefonie auch das Surfen günstiger macht.


Tarifarten für mobiles Internet

Alle Netzbetreiber in Deutschland bieten ihren Kunden heute neben den Telefonflatrates auch Datenflatrates zum erschwinglichen Preis an. Eine Flatrate für UMTS- bzw. HSDPA erspart hohe Zusatzkosten für das mobile Surfen, weil das Datenvolumen unbegrenzt ist, wer monatlich mehr als maximal 10 GB verbraucht, muss damit rechnen, dass der Netzbetreiber die Geschwindigkeit auf GPRS einschränkt. Diese Grenze liegt bei den meisten Anbieter bei 5GB.

Volumentarife eignen sich für Nutzer, die das mobile Internet mit Sicherheit nicht so stark nutzen, dass sie mit einer Flatrate besser fahren, allerdings muss dann immer überwacht werden, dass das bezahlte Volumen auch wirklich nicht überschritten wird, denn sonst wird es richtig teuer.

Wer das mobile Internet nur sporadisch nutzen will, kann bei den Mobilfunkdiscountern auch eine UMTS Tagesflatrate zum günstigen Preis kaufen. Hier werden Laufzeiten von einem Monat und die Abrechnung auf Guthabenbasis angeboten.