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Wissenswertes zu UMTS
Mit dem mobilen WLAN-Router unterwegs
Ob Smartphone, Handheld Konsole, Ebook Reader, Tablet PC, Notebook oder Kamera: Fast jedes tragbare Gerät ist heutzutage internetfähig. Ein Leben ohne die schnelle Echtzeitkommunikation via E-Mail oder soziale Netzwerke ist mittlerweile undenkbar. Der WLAN-Anschluss in den eigenen Vier Wänden stellt daher eine Selbstverständlichkeit dar. Auch für Geschäftsreisende und Urlauber ist die Internetverbindung kein Problem mehr, denn in großen Hotels und komfortabel ausgestatteten Ferienwohnungen ist die WLAN-Nutzung im Mietpreis schon inklusive. Was aber passiert, wenn das Urlaubsdomizil nicht über eine WLAN-Verbindung verfügt oder die Fahrt in die Ferien mit einer zwölfstündigen Autofahrt beginnt? In diesen Fällen scheint ein mobiler WLAN-Router die optimale Lösung zu sein, denn je nach Hersteller, lassen sich über die tragbaren Hot Spots bis zu fünf Geräte mit dem Internet verbinden.Anschaffungskosten, Datenübertragung und Handling
Ein mobiler WLAN-Router (UMTS) in guter Qualität kostet im Durchschnitt etwa 70 bis 80 Euro, wobei neue Geräte (z.B. Huawei E5 oder Trekstor portable WLAN HotSpot) Datenübertragungsraten von bis zu 7,2 Mbit/s (HSDPA) und 5,76 Mbit/s (HSUPA) erlauben. Die Router sind oft nicht größer als ein Handy und passen in jede Hosentasche. Das Innenleben gleicht dem eines großen Surfsticks. Für den Zugang zum Internet muss das Gerät geöffnet und eine SIM-Karte eingelegt werden. Für die Nutzung im Ausland empfiehlt es sich, Prepaid SIM-Karten vor Ort zu kaufen, da die Roaminggebühren außerhalb der EU nach wie vor sehr hoch sind. Es gibt auch Anbieter, die Router plus SIM-Karte offerieren, wobei nach der Anmeldung lediglich noch der Tarif ausgewählt werden muss (z.B. mobile WLAN Router von BILDmobil, RTL oder Prosieben). Betrieben werden die tragbaren Hot Spots über einen meist austauschbaren Akku, der per Netzkabel oder USB-Verbindung aufgeladen wird. Da die durchschnittliche Akkubetriebsdauer bei intensiver Nutzung um die fünf Stunden beträgt, sollte vor der Fahrt ins Blaue dafür gesorgt werden, dass der Router vollständig aufgeladen ist.
Der eigene Hot Spot auf dem Zeltplatz
Die jüngere Generation ist mit dem Internet aufgewachsen. Facebook, Twitter und Co. sind wichtige Kommunikationsplattformen, über die Freunde schnell und unkompliziert zu erreichen sind. Dass man sich gerade in den Ferien spontan zu Partys verabredet oder unterwegs per Netbook skypt und chattet, liegt auf der Hand. Viele Jugendliche verbringen ihre Sommerferien mit Schulfreunden auf dem Campingplatz. Zeltplätze bergen noch einen Hauch von Romantik und sind vor allem preiswert. Der Nachteil: Nach einem Internetanschluss sucht man vergebens. Zwar besteht die Möglichkeit, mit dem Notebook über einen Surfstick online zu gehen, doch zu diesem Zweck würde jedes einzelne Gerät einen solchen Stick benötigen. Mit einem mobilen WLAN-Router können sich mehrere Freunde einen Internetanschluss teilen und so die Kosten senken. Die tragbaren Router sind jedoch nicht immer ein Garant für eine störungsfreie Internetverbindung. Trotz forcierten Ausbaus der Netze gibt es selbst in Deutschland nach wie vor ländliche Gebiete, wo der Empfang plötzlich unterbrochen ist. Vor Reiseantritt sollte man sich daher über die Netzabdeckung des Mobilfunkanbieters informieren.
Internet im Auto
Auch auf langen Familienausflügen mit dem Auto erweisen sich mobile WLAN-Router von Vorteil. Die Kinder können sich ihren Onlinespielen widmen, während die Eltern wichtige Mails abrufen oder über ihr Ebook spannende Reiseliteratur herunterladen. Für längere Reisen ins Ausland empfiehlt sich die Anschaffung eines Spannungswandlers, der den Router über den Zigarettenanzünder auch während der Fahrt mit Strom versorgt. Auf diese Weise ist der Internetempfang über die durchschnittlich fünfstündige Akkulaufzeit hinaus gewährleistet. Bezüglich der Datengebühren sollte bei der Fahrt über die Grenze darauf geachtet werden, die SIM-Karte bzw. den Tarif zu wechseln.


